Was steckt wirklich in der Milch? Die Kalziumlüge und warum Menschen von Kuhmilch krank werden

Mythen und warum Kuhmilch Menschen krank macht

»Milch macht müde Männer munter«, so wirbt die Industrie schon lange für das weiße, erfrischende Nass. Schon kurz nach der Geburt wird der Mensch mit Milch, der der Mutter, konfrontiert und bis ins hohe Alter wächst er mit Behauptungen auf, Milch sei gesund und vor allem aufgrund des hohen Kalziumgehaltes gut für die Knochen. Dem entgegen tritt nun die Aufklärung der »Kalzium-Lüge«, gar krank machen soll die Milch. Bis heute hat die Milch in Deutschland zumindest ein gutes Image. Noch!

Ein wesentliches Hauptproblem ist, dass Milch von Natur aus nur für Säuglinge der eigenen Art geeignet ist. Wir erinnern uns, »Stillen ist das Beste für das Neugeborene«. Richtig, denn die Milch kommt von der Mutter, die der eigenen Art entspricht.
Komplexe Milcheiweiße Kasein und Laktalbumin sowie das des Milchzuckers Laktose müssen für die Verdauung vom Körper gespaltet werden. Die dafür nötigen Enzyme Lab, Rennin und Laktase werden aber bei 90% aller Menschen nach dem dritten Lebensjahr teilweise oder vollständig abgebaut. Daraus resultiert die stets steigende Zahl derer, die an Laktoseintoleranz leiden. Derzeit sind es in Deutschland etwa 15% aller Erwachsenen.




Deutlich macht es der gravierende Unterschied zwischen den tierischen und menschlichen Eiweißen. Kuhmilch weist dreihundertmal so viel Kasein als menschliche Muttermilch auf und gerinnt aufgrund der menschlichen Magensäure zu großen, klebrigen, zähen, schwerverdaulichen Klumpen. Das gesamte System der Organe verstopft und verklebt. Zudem ist artfremdes Eiweiß nachweislich Verursacher von Allergien und chronischen Entzündungen.

Der größter aller Mythen bleibt aber, dass Milch besonders gut für die menschlichen Knochen sein soll. Ein Trugschluss. Hinsichtlich der Wirkung von Milch auf Knochen testete die Universität Harvard in Cambridge, USA in der »Nurses’ Health Study« 75.000 Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Erstaunlicherweise stellte sich heraus, dass der Konsum von Milch die Widerstandsfähigkeit der Knochen nicht verbesserte, sondern eine erhöhte Gefahr von Knochenbrüchen verzeichnet wurde. Auch ein Grund war schnell gefunden. Fremdartiges Eiweiß ist einer der stärksten Säurebilder, der menschliche Körper übersäuert durch tierische Milch. Der Körper braucht Mineralstoffe, um die angefallenen Säuren zu neutralisieren. Diese entzieht er den Knochen und Zähnen. Das Resultat ist Osteoporose.
Und so geht es weiter. Haut (Problem Akne) und Herz (Problem Cholesterinwerte) sind ebenfalls betroffene Organe, die kein Freund vom Konsum tierischer Eiweiße sind.

Industriell bekommt die Milch dann noch den Rest, denn sie muss heutzutage mehrere Tage und Wochen halten. Fast alle Frischmilchprodukte werden pasteurisiert (kurzzeitig auf 70 Grad erhitzt), um Bakterien abzutöten. H-Milch wird sterilisierend »ultrahoch« erhitzt (auf 140 Grad), das verändert die Eiweißstruktur und vernichtet bis zu 20 Prozent der Vitamine. Es gibt Stimmen, die behaupten, dass danach die Milch tot und wertlos sei. Der Kalziumgehalt ist allerdings gleich. Diese denaturierte Milch hat nicht mehr viel mit dem zu tun, die sie ursprünglich ist.



Umdenken und handeln

Umdenken ist angesagt und die Lösung ist ganz einfach. Zumindest wenn es um die Verbesserung der Knochendichte durch Kalzium geht. Eine Verbesserung lässt sich durch die Aufnahme von Kalzium aus Gemüse gewährleisten. Während die Kalziumaufnahme aus der Milch bei 30 Prozent (125 mg bei 100g Milch (1% Fett)) liegt, zeigt sich, dass die Ausbeute des Minerals aus Brokkoli, Rosenkohl oder Blattsalaten zwischen 40 und 60 Prozent liegt.
Guten Appetit, und immer dran denken: Milch ist für den Körper aufgrund des Fettgehalts ein Nahrungsmittel, kein Getränk.

Apropos guten Appetit:
Wir möchten euch noch gerne Alternativprodukte ans Herz legen. Sehr lecker und beliebt ist Mandelmilch und Kokos-Reis-Milch. Aber auch Sojamilch, Reismilch und Getreidemilch sind sehr gesunde Alternativen zur Kuhmilch.

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